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Die Geschichte des VSP

4. November 1960:
Inkrafttreten Pferdezuchtverordnung mit verschiedenen von den Zuchtorganisationen zu übernehmenden Massnahmen

1963:
89 Pferdezuchtgenossenschaften mit 12'049 im Zuchtbuch eingetragenen Tieren

17. Mai 1963:
Gründung des Schweizerischen Pferdezuchtverbandes (Vereinigung der drei durch den Bund anerkannten Rassen Freiberger, Warmblut und Haflinger) Grund:

  • Erlass einer neuen Pferdezucht-Verordnung, die mit Hilfe eines Dachverbandes der Pferdezüchter realisiert werden sollte.
  • Durchführung der EXPO Lausanne.
  • Schwierige Lage der Pferdezucht und –haltung durch die Mechanisierung der landwirtschaftlichen Betriebe.

Aufgaben:

  • Koordination und Unterstützung Pferdezucht Schweiz, Ansprechpartner für den Bund
  • Vertretung der Interessen der Züchter
  • Überwachung des Fohlenmarktes: Alle überschüssigen Fohlen werden im Auftrag des Bundes übernommen und möglichst wirtschaftlich verwertet.
  • Unterstützung des Absatzes von Schweizer Pferden
  • Organisation Auftritt Pferdezucht Landesausstellung Lausanne 1964
  • Neuorientierung der Pferdezucht (weg vom Arbeitspferd für Landwirtschaft und Armee, hin zum Reitpferd für Sport und Freizeit)
  • Fahrprüfung für 3jährige Pferde aller drei geförderten Rassen. Sie bezwecken die Erhaltung der Infrastruktur (Geschirr, Wagen) für die Verwendung des Pferdezuges.
  • Eignungsprüfungen für 3- und 4jährige DS-Pferde. Bei dieser Gelegenheit werden das von einem Reitpferd verlangte Exterieur und die Grundgangarten beurteilt. Die Eignungsprüfung gilt als Qualifikation für die
  • Ausbildungsprüfung. Der Zweck dieser Prüfung ist die Grundausbildung der 3- bis 51/2jährigen Warmblutpferde unter dem Sattel. Das Bestehen der Prüfung wird mit einer Bundesprämie honoriert.
  • Kombinierte Prüfungen (Springen/Dressur) für 4- bis 6jährige CH-Pferde. Anlässlich von regionalen Qualifikationsprüfungen können sich die Pferde für die Teilnahme an einem Schweizerfinal qualifizieren.
  • PROMOTION CH (Springen, Dressur, Military). Diese Prüfungen bezwecken die Förderung des CH-Pferdes im Sport und die Ermittlung von Daten für die Nachzucht- und Eigenleistungsprüfung. Sie sind offen für 4- bis 6jährige Pferde.
  • Sportprämien bezwecken die Förderung des Einsatzes von CH-Pferden im Sport.

21 Vorstandsmitglieder aus allen Regionen der Schweiz

Präsident Georges Luterbacher, Prêles (1963 – 1965)

Geschäftsführer Samuel Kipfer, ing. agr. Bernische Landwirtschaftsdirektion, Bern

Anzahl der Mitglieder pro Region richtet sich nach Zahl der eingetragenen Zuchtpferde.

78 Genossenschaften schlossen sich dem Verband an.

1965:
Neuer Präsident Schweizerischer Pferdezuchtverband: Fritz Hebeisen, Münchenbuchsee (1965 – 1975)

1967:
87 Genossenschaften sind dem Verband angeschlossen (alle ausser vier)

1968:
Einführung der öffentlichen Versteigerungen für 3- bis 7jährige Pferde durch den Schweizerischen Pferdezuchtverband

1969:
Beschluss zur Ausrichtung von Halteprämien (1970 werden erstmals 5 Mio. Fr. für 11'000 diensttaugliche Pferde entrichtet) Verband prüft Revision der Pferdezuchtverordnung

1. Mai 1970:
Beginn der vollamtlichen Geschäftsführung mit Wiederaufnahme des Herdebuches

Anfang 70er Jahre:

Einführung von Eignungsprüfungen für 3- und 4jährige Reitpferde, später zusätzlich für 4- bis 6jährige Tiere durch den Schweizerischen Pferdezuchtverband

1971:
Bund verlangt Einführung einer zentralen Anerkennung für Warmbluthengste (ähnlich Glovelier für Freibergerhengste)

Dr. Hektor Leuenberger wird Direktor des Nationalgestüts.

1972:
Kavallerie wird aufgehoben.

1973:
Durchführung des ersten Schweizer Finals im Herbst in Aarau

1974:
Gründung des Vereins der Freunde des Schweizer Pferdes

1975:
Neuer Präsident Schweizerischer Pferdezuchtverband: Dr. Hans Reinhard, Aarau (1975 – 1979)

1975 – 1979:
Revision Schweizerische Pferdezuchtverordnung Verminderung der Trainkolonnen der Armee um 43%

1978:
Einführung "Schweizer Pferdezüchter" als Mitteilungsorgan des Schweizerischen Pferdezuchtverbandes an alle Züchter

1979:
Neuer Präsident Schweizerischer Pferdezuchtverband: Gaston Blondel, Crissier

1981:
Inkrafttreten neue Pferdezuchtverordnung (neue Ausbildungsprüfungen mit Prämien)

1983:
Einführung der Exportprämien für Schweizer Pferde durch den Bund 88 Pferdezuchtgenossenschaften mit 13'745 im Zuchtbuch eingetragenen Tieren

Sommer 1986:
Dr. Pierre-André Poncet wird Direktor des eidgenössischen Gestüts Avenches.

1987:
Neuer Präsident Schweizerischer Pferdezuchtverband: Willi Hartmann, Schinznach

12. Juli 1989:
Rücktritt Präsident des Schweizerischen Pferdezuchtverbandes Willi Hartmann

30. November 1989:
Neuer Präsident Schweizerischer Pferdezuchtverband: Bernard Odiet, Pleigne

1990:
Neuer Präsident Schweizerischer Pferdezuchtverband: Franz Nadig

11. Juni 1992:
Annahme neue Statuten und Zuchtprogramm Schweizerischer Pferdezuchtverband durch ausserordentliche Delegiertenversammlung

1992:
Verkleinerung des Vorstands des Schweizerischen Pferdezuchtverbandes von 21 auf 14 Mitglieder

1993:
Neuer Geschäftsführer (ad interim bis Mitte 1994, anschliessend definitiv) Schweizerischer Pferdezuchtverband: Herr Rudolf Schatzmann Einrichtung Zuchtsekretariat des Schweizerischen Pferdezuchtverbandes in Avenches für alle gesetzlichen Aufgaben wie Koordination der Zusammenarbeit Geschäftsstelle – Sektion Pferdezucht Gestüt – Bundesamt für Landwirtschaft, Koordination und Unterstützung der Kommissionen, Koordination und Organisationsplanung neue Zuchtprüfungen, Informationsstelle für Zuchtfragen, Weiterentwicklung Zuchtprogramm, Aufbau Herdebuch (Geschäftsstelle blieb vorerst in Bern und zuständig für Finanzen, Vermarktung, Administration)

1994:
Neuer Präsident Schweizerischer Pferdezuchtverband: Heinz Schwab, Ruchwil Entscheid, Herdebuchstelle in Avenches zu übernehmen

November 1995:
Annahme neue Strukturen zur Bildung eines Dachverbandes für alle in der Schweiz gezüchteten Pferderassen ab 1997 durch ausserordentliche Delegiertenversammlung

1996:
Revision Agrargesetz: Bund gibt Leitung der Pferdezuchtorganisationen ab, Zuchtorganisationen haben Eigenverantwortung für gewisse Aufgaben, teilweise weiterhin finanzielle Unterstützung durch Bund und Kantone Gründung von Rassenverbänden (DS, FM, HF)

1997:
Inkrafttreten neue Statuten und Umbenennung Schweizerischer Pferdezuchtverband in Verband Schweizerischer Pferdezuchtorganisationen (VSP) als Dachverband und Dienstleistungszentrum der nun selbständigen Rassenorganisationen Übernahme Herdebuchführung für drei vom Bund unterstützten Rassen durch Schweizerischen Pferdezuchtverband

1. November 1997:
Umzug des VSP von Bern nach Avenches, Zusammenlegung Geschäftsstelle und Herdebuch

4. April 2000:
Neuer Geschäftsführer VSP: Nicolas Isenschmid

26. April 2000:
Umwandlung VSP von Genossenschaftsverband in Verein Annahme neue Statuten Neuer Präsident VSP: Hansruedi Wüthrich, Zunzgen

1. Juli 2002:
Neuer Geschäftsführer VSP: Claude Chassot

24. April 2003:
Neuer Präsident VSP: Dr. Hansjakob Leuenberger, Staffelbach

Oktober 2004:
Nichterneuerung der Dienstleistungsverträge durch die Rassenverbände

Dezember 2004:
Auflösung der Geschäftsstelle VSP in Avenches, Übergabe des Herdebuches an die Rassenverbände (ZVCH, SFZV)

2005:

Übergangsjahr. Neuausrichtung des VSP. Übernahme der Arbeiten durch ehrenamtlich tätige Vorstandmitglieder. Verlegung der Geschäftsstelle nach Staffelbach AG.

 

18. März 2006:

Genehmigung von neuen Statuten durch die Delegiertenversammlung.

 

5. September 2006:

Genehmigung des Leitbildes und der Politik durch die Präsidentenkonferenz.

 


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17. März 2012 Avenches; Hengstkörung und Hengstleistungsprüfungen SHV
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